[JMJ 97 - Le Cyberjournal]

Gesundheit und das Leid


Das tägliche Treffen auf Internet anlässlich der Weltjugendtage.... "Kommt und seht" ... "Habt keine Angst!" Heute ein Treffen mit der Welt der Krankheit, eine christliche Präsenz in einer Welt des Leidens.


IN einem grossen Pariser Krankenhaus "La pitié-Salpétrière" steht eine Gruppe bereit, um die jungen Pilger in der Krankenhauskapelle zu empfangen. Viele kommen, um die unterschiedichen Stände zu besuchen: Infos über AIDS, Glauben und AIDS, Unicef, Künstler unter den Behinderten... Aber die jungen Menschen sind vor allem dazu gekommen, um zuzuhören, um sich von den zahlreichen Begegnungen mit den Behinderten und ihren Zeugnissen bewegen zu lassen. Der lang anhaltende Applaus, der auf die verschiedenen Beiträge folgt, sagt noch nichts darüber aus, wie sehr die jungen Pilger von diesen Botschaften des Lebens, der Hoffnung und der Kraft im Innersten berührt worden sind. Es ist eine zugleich lebendige, freudige und kraftvolle Lebenskraft, die allein Jesus Christus schenken kann.

Zeugnis

Eine beachtenswerte Anzahl junger Pilger erwartet schweigend Christina, eine junge völlig bewegungsunfähige junge Frau, die gekommen ist, von ihrem Lebensweg des Leidens und Hoffnung ein Zeugnis zu geben. Ein Leben, das ganz auf Christus ausgerichtet ist. Davon gibt ein Video Zeugnis und anschliessend ist Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch. Sie ist eine schöne junge Frau, deren Gesicht erhellt ist von eimem herzlichen Lächeln, sie ist kontaktfreudig, einfach und wahrhaftig und sie fasziniert mit ihrer liebeswürdigen Art die jungen Menschen, sie, die völlig bewegungsunfähig mit Hilfe einer Beatmungsmaschine leben muss, nachdem sie beim Schwimmen einen unglücklichen Unfall hatte. Lassen wir ihr das Wort, sie kann am bessten von iherm Glauben ein Zeugnis geben: "Ich glaube, dass Jesus uns angesichts des Unabänderlichen zu einem ganz besonderen Akt der Grenzüberschreitung, des Glaubens aufruft, es geht weniger darum, die Verletzung meines Lebens zu verstehen, als sie zu akzeptieren." ... "Jesus ist meine einzige Hoffnung..." Ihre Mutter: "Sie ist meine Kraft und mein Glaube... Sie ist ist viel stärker als ich angesichts dieses menschlichen Dramas."

Ein Zeit des Gesprächs mit den Jungendlichen folgt, folgendes teilt sie ihnen mit...
"Ich habe all meinen Tastsinn verloren, jede Möglichkeit meinen Körper zu bewegen, ich spüre nicht, wenn man mir die Hand hält, doch sehe ich die Zuneigung, mit der es Menschen tun, ich sehe das Zeichen der Liebe, das mir geschenkt wird."
"Nach meinem Unfall habe ich mit dem Tod kämpfen müssen, danach hatte ich Angst vor der Zukunft, doch hatte ich das Glück, im Gebet einen Halt zu finden, es ist Gott, der mir die Kraft zum Leben geschenkt hat."
Die Botschaft Christinas: "Dankt Gott für alles, was er euch schenkt, Tag für Tag, jeden Moment, denn nichts passiert einfach so ohne Sinn."

Übersetzung : Max Cappabianca

Flash...

CHRETIENS-SIDA
(Christen und AIDS)

Auch dieser Verein ist hier präsent mit Broschüren, Dokumentationen, darüberhinaus steht ein Verantwortlicher zum persönlichen offenen Dialog und für Fragen zur Verfügung :
" AIDS ist eine Krankheit die sowohl den Körper angreift, als auch die Gesundheit der Seele, vor allem in Beziehungen, in der Fähigkeit zu hoffen, daher ist es wichtig, eine christliche Hoffnung in dieser Welt zu haben, genauso wie es wichtig ist, im Herzen der Kirche mit diesem Milieu in Kontakt zu sein, diese beiden Welten müssen sich begegnen, um sichim Hören aufeinander näher zu kommen.

Die Präsenz dieses Vereins innerhalb der Veranstaltungen des JMJ zeigt die Hoffnung, die Chrsitus einem jeden, vor allem den Benachteiligten schenken will, und dies ermutigt uns, in jedem unserer kranken, einsamen, von der Gesellschaft ausgestossenen Brüder und Schwestern, die vom Leben benachteiligt sind, das leidende Antlitz Christi zu sehen. Wir können für sie einZeichen der liebenden Gegenwart Christi sein.

Chrétiens - SIDA